Biographieanalyse für Top-Executives
Wer hat noch nicht erlebt, dass sich unangenehme Wahrnehmungs- und Erlebensmuster, die man gerade bewältigt zu haben schien, in einem neuen Kontext wieder zeigen?
„Du musst nicht bleiben wie Du geworden bist!“
Mit unserem Programm “Lead your own biography” unterstützen wir Sie bei der Auflösung alter biographischer Informationsverarbeitungs- und Erlebensmuster. Ziel dabei ist das Generieren von mental-emotionaler Freiheit und damit einer neuen Dimension von Wahlfreiheit für eigenes Wahrnehmen, Erleben und daraus resultierendem Handeln.
Werden Sie sich auf höherer Ebene „Ihrer Selbst bewusst“ und damit freier Gestalter einer mental-emotional stimmigen, authentischen Selbstführung!
Das Programm “Lead your own biography” besteht aus folgenden Elementen:
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Biographieanalyse (BIF-SE 2015)
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Erkennen und Verstehen biographischer Rhythmen
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Verstehen und Integrieren individueller Lebensgesetzmäßigkeiten
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Motivanalyse (bewusste und unbewusste Motive für Freiheit, Selbstverwirklichung, Leistung und Beziehung)
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Persönliches Alignment zur authentischen Selbstführung
Hintergrund:
Kritische Lebensereignisse wie auch überdauernd erlebte Beziehungsstile erzeugen unbewusst spezifische Wahrnehmungs- und Verarbeitungsmuster. Sofern diese nicht gezielt adressiert, bearbeitet und integriert werden können erzeugen sie eine quasi magnetische Form von sich wiederholender Aufsuchungsmotivation. Die Forschung von Parker et al. (1998; 2000), auch bekannt unter der „Schlüssel-Schloss-Hypothese“, zeigt, dass wiederholt erlebte negative biographische Ereignisse („Schloss“) bei einer Wiederholung ähnlicher Ereignisse im Erwachsenenalter („Schlüssel“) zu einer erhöhten Depressionsneigung führen.
In meiner eigenen Biographieforschung am Mind Brain Education Program der Harvard University konnte ich feststellen, dass vielmehr allein das Vorhandensein des „Schlosses“ eine deutlich erhöhte Aufsuchungsmotivation für die entsprechenden „Schlüssel“ nach sich zieht. Solange also Wahrnehmungs- und Erlebensmuster nicht bewusst be- und verarbeitet werden, tendieren unsere Gehirne dazu, sich allein aus „Erhalt- und Schutzfunktion“ wiederum Ähnliches zu suchen. Freud nannte dies den Wiederholungszwang, ich selbst würde es eher als neuro-psychologische Konsequenz unserer hirnfunktionalen Verarbeitungsmechanik begreifen wollen.
Normalerweise beschäftigen sich eher ältere Menschen mit ihrer Biographie.
In seinem Essay „Biographiearbeit – zwischen Erinnerung und Therapie“ beschreibt Professor Rainer Hirt, dass für ältere Menschen die Zukunft zu schwinden scheint und so die Beschäftigung mit der Vergangenheit als etwas Lohnenswertes erscheint.
Warum wechseln wir an dieser Stelle nicht einmal bewusst die Perspektive und lernen in die entgegengesetzte Richtung hinein?
Lassen wir negative Anteile der Vergangenheit bewusst durch Integration „schwinden“ und empfinden wir die Beschäftigung mit unserer Zukunft als lohnenswert. Und genau das ergibt Freiheit vom „Schlüssel-Schloss-Prinzip“, echte Wahlfreiheit und damit die Voraussetzung für authentische Selbstführung!